Übersicht: Aktuelles

Kultur Macht – was?

Kultur als hoch einflussreichen Faktor in der Arbeitswelt hat vor etwa 50 Jahren schon Geert Hofstede untersucht, mit Edgar H. Schein wurde der Begriff  „Organisationskultur“ auf breiter Ebene eingeführt und diskutiert. Worum geht es und welchen Einfluss hat Kultur in Systemen und Organisationen?

Die Fachgruppe „Systemische Supervision, Coaching und Organisationsentwicklung“ der DGSF – ´Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie´ hat sich in verschiedenen Treffen 2018 mit unterschiedlichen Aspekten dieses Themas auseinandergesetzt und mit dessen Auswirkungen auf die eigene Arbeit in den verschiedenen Arbeitsfeldern.

Susanne Bourgeois und Petra-Ruth Ape stellen auf dem Fachgruppentreffen im Rahmen der 19. wissenschaftlichen Jahrestagung der DGSF in Hamburg am 19. September 2019 einige der im vergangenen Jahr erarbeitete Inhalte und weiterführenden Fragen vor und laden ein zum gemeinsamen transkulturellen Weiterarbeiten.

Förderkonzept „Kulturelle Teilhabe“ der Stadt Köln

Im Rahmen der Erstellung des Förderkonzepts der Stadt Köln „Kulturelle Teilhabe“ findet am 12. September eine Werkstattveranstaltung statt, in der Barrieren und bestehende Potentiale kultureller Teilhabe identifiziert und Ideen für dessen Abbau erarbeitet werden. Susanne Bourgeois moderiert bei dieser Veranstaltung die Arbeitsgruppe „Soziale Teilhabe, prekäre finanzielle Situation und Bildung“.

Gender- und Diversity-Kompetenz für Doktorandinnen und Postdocs an der Universität Frankfurt/M.

Die gesellschaftlichen Diskurse um Gender gibt es schon seit gefühlten Ewigkeiten – ist dann alles gesagt?

Nein, denn in den letzten Jahren haben sich die gesellschaftlichen und politisch-rechtlichen Diskussionen weit über die Fragen von Gleichberechtigung von Frauen und Männern hinaus entwickelt- auch wenn da noch viel zu tun ist. Neue Themenfelder sind im Zusammenhang mit dem Diversitätsbegriff aufgekommen wie die intersektionale Verschränkung von mehreren Diversitäten (z.B. Geschlecht und Hautfarbe oder Herkunft) oder die neuen rechtlichen Bestimmungen zum ´dritten Geschlecht´.

In diesem Workshop werden die grundlegenden Linien dieser Ansätze skizziert und Voraussetzungen für Gender- und Diversity-Kompetenz benannt. Gleichzeitig wird über selbstreflexive Übungen und Austausch auf die Auswirkungen dieser Themen auf die individuellen inneren Bilder und Lebensentwürfe geschaut.

Zielgruppe: Doktorandinnen und Postdocs im Mentoring-Programm an der Goethe-Universität Frankfurt/M.

Leitung: Susanne Bourgeois

Weitere Infos unter www.mentoringhessen.de

Vereinbarkeit von Wissenschaft/Beruf und Familie unter Gender-Aspekten

Workshop des Graduate Centre der Westfälischen Wilhelm-Universität Münster

Die Frage der Vereinbarkeit von Wissenschaft/Beruf und Familie spielt gerade für Menschen im Übergang von Studium, Ausbildung und Beruf eine zentrale Rolle: Wie lassen sich die z.T. widersprechenden Anforderungen dieser Lebensphase miteinander in Einklang bringen? Wie passt Familienplanung dazu? Und welche Rolle spielt dabei das Geschlecht, die jeweilige Gender-Identität und die damit verbundenen Rollenbilder? In diesem interaktiv angelegten Workshop reflektieren die Teilnehmenden Ihre eigenen Bilder als auch die äußeren Rahmenbedingungen unter Gender-Gesichtspunkten und gewinnen neue Perspektiven.

Nutzen für die Teilnehmenden:

  • Sensibilisierung für Rollenbilder und weitere Themen im Zusammenhang der Vereinbarkeit von Wissenschaft, Beruf und Familie
  • Erarbeitung von Basis-Wissen zum Thema Gender- und Diversity-Kompetenz
  • Austausch mit anderen, Erarbeitung eigener Ansätze und Lösungen

Voraussetzungen:

  • Individuelle Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit eigenen inneren Bildern
  • Unterschiedliche Gender-Zusammensetzung der Teilnehmenden ausdrücklich erwünscht.

Zielgruppe: Promovierende, Postdocs der WWU Münster

Leitung: Susanne Bourgeois

Weitere Infos beim Graduate Center der WWU Münster

Kultursensible systemische Beratung

Die systemische Beratung, die systemische Psychotherapie und die systemische Supervision bauen auf modernen Konzepten systemtheoretischer Wissenschaft auf, die mittlerweile Eingang in alle Disziplinen der Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften gefunden haben. Sie ermöglichen es, komplexe Phänomene, die menschliches Leben und Zusammenleben charakterisieren, komplexitätsgerecht aufzufassen und eine passende Methodik zu ihrer Behandlung zu entwickeln. Systemische Beratung hat sich in den letzten Jahrzehnten nicht nur im psychosozialen Bereich bewährt und durchgesetzt, sondern ebenso in (Dienstleistungs-) Unternehmen, im Sozialmanagement, in Verwaltung und in der Politik.

Im Rahmen der Weiterbildung „Systemische Beratung“ unter der Leitung von Dr. Wilhelm Rotthaus und Heike Waldhausen findet vom 10. – 11. November 2018 wieder das Modul „Kultursensible systemische Beratung“ statt. Geleitet wird dieses Modul von Susanne Bourgeois.

 

 

 

Mein Job 2018: Veränderungen ohne Ende?! – eine systemische Perspektive

Die DGSF gestaltet am 16. März 2018 einen Verbandstag, der von der Fachgruppe ´Systemische Supervision, Coaching und Organisationsentwicklung` gestaltet wird. Gemeinsam mit den Teilnehmenden wird dort mit systemischen Blicken auf aktuelle Themen der Arbeitswelt geschaut. In verschiedenen Workshops werden herausfordernde Trends thematisiert – mit dem Ziel, Anregungen für Veränderungen in der eigenen Arbeitswelt mitzunehmen. In zwei Workshop-Blöcken wird dort u.a. an folgenden Themen gearbeitet:

  • Diversity Crossover: Gender und Kultur
  • Generationenübergreifende Zusammenarbeit und Generationenwechsel
  • Wandlung und Entwicklung als partizipativer Prozess
  • Führung in der Sozialwirtschaft
  • Kompetenzprofile und Qualifizierung (in) der Zukunft
  • Gesundheitsmanagement
  • Selbstausbeutung als Gefahr.

Der Workshop `DIversity Crossover` wird geleitet von Susanne Bourgeois und Markus Chmielorz.

Wann: 16.03.2018, 10.30h – 16.30h

Wo: Sparkassenakademie „Schloss Waldthausen“ in Budenheim bei Mainz

Die Teilnahme am Verbandstag der DGSF ist für Mitglieder kostenfrei, aber nur nach vorheriger Anmeldung möglich unter tagung@dgsf.org (Stichwort: Verbandstag).

Interkulturelle Öffnung praktisch umgesetzt – über das Bohren dicker Bretter

Workshop auf der 17. Wissenschaftlichen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF) am 12.-14.Oktober 2017 in München

Viele Organisationen und Systeme beschäftigen sich derzeit mit Strategien einer Interkulturellen Öffnung bzw. eines Diversity Managements, um auf aktuelle demografische und soziale Herausforderungen zu reagieren und/oder (förder)politische Vorgaben zu erfüllen. Dabei ist die Verzahnung von Sensibilisierung im Umgang mit kultureller Vielfalt mit deren Übertragung auf konkrete Veränderungsprozesse in der Organisation die Voraussetzung für einen nachhaltigen Changeprozess.

Die ReferentInnen berichten aus ihrer Erfahrung in Verbänden der Freien Wohlfahrtspflege und Kommunen und geben einen Einblick in systemisch bedingte mögliche Dilemmata und Chancen auf dem Weg zur Interkulturellen Öffnung.

Referent*innen:  Susanne Bourgeois (Supervisorin, Dipl. Pädagogin), Andreas Schmitz (Dipl. Pädagoge)

Ausstellung „Multimediales Storytelling in der Migrationsgesellschaft“

Wie beteiligen sich Menschen mit Migrationshintergrund politisch und treten für ihre Interessen ein? Was verrät die Biographie eines Schauspielers mit italienischem Migrationshintergrund über die Geschichte der Migration aus Italien nach Deutschland, Zukunftspläne, aber auch Stolpersteine? Was kennzeichnet die Arbeit mit geflüchteten Menschen?

Wie können einzelne Geschichten oder ganze Themen multimedial dargestellt werden? Welche Erzählformen oder gestalterischen Möglichkeiten gibt es um Informationen, Erfahrungen und Wissen im Format des multimedialen Storytelling im Web umzusetzen und dadurch auch die emotionale Seite des Betrachters anzusprechen?

Solchen und anderen Fragen sind Studierende der Medientechnologie und der Sozialen Arbeit gemeinsam im Rahmen eines fakultätsübergreifenden Projektseminars der TH Köln nachgegangen. Um Geschichte und Geschichten dazu wissensfundiert, biographieorientiert und gleichzeitig anschaulich zu erzählen, haben vier studentische Arbeitsgruppen multimediale Storytellingformate entwickelt, die sie im Rahmen dieser Ausstellung zeigen.

Verantwortliche Seminarleiterinnen: Prof. Nicole Russi und Prof. Dr. Schahrzad Farrokhzad; Tutor Jalal Naji.

Montag, 08.05.2017, 18.00 – 21.00 Uhr

Ort: Technische Hochschule Köln, Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften, Ubierring 48, 50678 Köln, Räume W1 – W3 (Bildungswerkstatt)

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Internationale Fachkonferenz „Mediation in interkulturellen Konflikten“

Das European Forum for Restorative Justice, die Vereinigung zur Förderung und Weiterentwicklung der Restorative Justice in Europe, wird im Juni eine internationale Konferenz in Berlin durchführen. Zu diesem Anlass kommen Mitglieder und andere Interessierte aus Praxis, Politik und Wissenschaft aus Europa zusammen, um aktuelle Themen auf dem Gebiet der Restorative Justice zu diskutieren.  Dies ist die erste Veranstaltung dieser Art in Deutschland. Nationaler Mitveranstalter ist das Servicebüro für Täter-Opfer-Ausgleich und Konfliktschlichtung des DBH-Fachverbandes für Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik.

Thema der zweisprachig angelegten Konferenz wird in diesem Jahr, passend zu der aktuellen Situation in Deutschland, „Mediation in interkulturellen Konflikten / Restorative Justice in Intercultural Conflicts“ sein. Ein Schwerpunkt soll dabei auch auf praktischen Fragen bei der Mediation im Zusammenhang mit Migration und Flüchtlingen liegen.

Das Tagungsprogramm setzt sich aus unterschiedlichen Blöcken zusammen: Schwerpunktvorträge zu wichtigen Themenbereichen, eine moderierte Podiumsdiskussion sowie ein interaktives Format, das Fragen und Interventionen aus dem Publikum aufgreifen soll. Ein Vortrag von Susanne Bourgeois beschäftigt sich mit dem Thema „Wieviel ´Kultur´ steckt in ´interkulturellen´Konflikten? Erfahrungen aus supervisorischer Sicht.“

zum Programm Berlin-seminar-programme2

01.-02. Juni 2017 in Berlin

Weitere Informationen

zur Präsentation von Susanne Bourgeois

 

 

Kunst für terre des hommes

Kölner Künstlerinnen und Künstler stiften ihre Arbeiten zum 50. Geburtstag von terre des hommes (tdh)

Im Rahmen der „Kunstroute Ehrenfeld 2017“
werden die Kunstwerke am Sonntag, 7.5.2017, in der Zeit von 11 – 19 Uhr im Atelier Colonia, Körnerstr. 37, ausgestellt und verkauft.

Um 13.30 Uhr begrüßen wir den Kabarettisten Jürgen Becker. Das musikalische Programm gestaltet die Gruppe „toi et moi“.

Der Reinerlös der Verkaufsausstellung geht in das Projekt „El Caracol“, ein Kinderschutzzentrum in Mexiko City

Überblick über die gespendeten Kunstwerke