Übersicht: Aktuelles

Mein Job 2018: Veränderungen ohne Ende?! – eine systemische Perspektive

Die DGSF gestaltet am 16. März 2018 einen Verbandstag, der von der Fachgruppe ´Systemische Supervision, Coaching und Organisationsentwicklung` gestaltet wird. Gemeinsam mit den Teilnehmenden wird dort mit systemischen Blicken auf aktuelle Themen der Arbeitswelt geschaut. In verschiedenen Workshops werden herausfordernde Trends thematisiert – mit dem Ziel, Anregungen für Veränderungen in der eigenen Arbeitswelt mitzunehmen. In zwei Workshop-Blöcken wird dort u.a. an folgenden Themen gearbeitet:

  • Diversity Crossover: Gender und Kultur
  • Generationenübergreifende Zusammenarbeit und Generationenwechsel
  • Wandlung und Entwicklung als partizipativer Prozess
  • Führung in der Sozialwirtschaft
  • Kompetenzprofile und Qualifizierung (in) der Zukunft
  • Gesundheitsmanagement
  • Selbstausbeutung als Gefahr.

Der Workshop `DIversity Crossover` wird geleitet von Susanne Bourgeois und Markus Chmielorz.

Wann: 16.03.2018, 10.30h – 16.30h

Wo: Sparkassenakademie „Schloss Waldthausen“ in Budenheim bei Mainz

Die Teilnahme am Verbandstag der DGSF ist für Mitglieder kostenfrei, aber nur nach vorheriger Anmeldung möglich unter tagung@dgsf.org (Stichwort: Verbandstag).

Interkulturelle Öffnung praktisch umgesetzt – über das Bohren dicker Bretter

Workshop auf der 17. Wissenschaftlichen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF) am 12.-14.Oktober 2017 in München

Viele Organisationen und Systeme beschäftigen sich derzeit mit Strategien einer Interkulturellen Öffnung bzw. eines Diversity Managements, um auf aktuelle demografische und soziale Herausforderungen zu reagieren und/oder (förder)politische Vorgaben zu erfüllen. Dabei ist die Verzahnung von Sensibilisierung im Umgang mit kultureller Vielfalt mit deren Übertragung auf konkrete Veränderungsprozesse in der Organisation die Voraussetzung für einen nachhaltigen Changeprozess.

Die ReferentInnen berichten aus ihrer Erfahrung in Verbänden der Freien Wohlfahrtspflege und Kommunen und geben einen Einblick in systemisch bedingte mögliche Dilemmata und Chancen auf dem Weg zur Interkulturellen Öffnung.

Referent*innen:  Susanne Bourgeois (Supervisorin, Dipl. Pädagogin), Andreas Schmitz (Dipl. Pädagoge)

Ausstellung „Multimediales Storytelling in der Migrationsgesellschaft“

Wie beteiligen sich Menschen mit Migrationshintergrund politisch und treten für ihre Interessen ein? Was verrät die Biographie eines Schauspielers mit italienischem Migrationshintergrund über die Geschichte der Migration aus Italien nach Deutschland, Zukunftspläne, aber auch Stolpersteine? Was kennzeichnet die Arbeit mit geflüchteten Menschen?

Wie können einzelne Geschichten oder ganze Themen multimedial dargestellt werden? Welche Erzählformen oder gestalterischen Möglichkeiten gibt es um Informationen, Erfahrungen und Wissen im Format des multimedialen Storytelling im Web umzusetzen und dadurch auch die emotionale Seite des Betrachters anzusprechen?

Solchen und anderen Fragen sind Studierende der Medientechnologie und der Sozialen Arbeit gemeinsam im Rahmen eines fakultätsübergreifenden Projektseminars der TH Köln nachgegangen. Um Geschichte und Geschichten dazu wissensfundiert, biographieorientiert und gleichzeitig anschaulich zu erzählen, haben vier studentische Arbeitsgruppen multimediale Storytellingformate entwickelt, die sie im Rahmen dieser Ausstellung zeigen.

Verantwortliche Seminarleiterinnen: Prof. Nicole Russi und Prof. Dr. Schahrzad Farrokhzad; Tutor Jalal Naji.

Montag, 08.05.2017, 18.00 – 21.00 Uhr

Ort: Technische Hochschule Köln, Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften, Ubierring 48, 50678 Köln, Räume W1 – W3 (Bildungswerkstatt)

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Internationale Fachkonferenz „Mediation in interkulturellen Konflikten“

Das European Forum for Restorative Justice, die Vereinigung zur Förderung und Weiterentwicklung der Restorative Justice in Europe, wird im Juni eine internationale Konferenz in Berlin durchführen. Zu diesem Anlass kommen Mitglieder und andere Interessierte aus Praxis, Politik und Wissenschaft aus Europa zusammen, um aktuelle Themen auf dem Gebiet der Restorative Justice zu diskutieren.  Dies ist die erste Veranstaltung dieser Art in Deutschland. Nationaler Mitveranstalter ist das Servicebüro für Täter-Opfer-Ausgleich und Konfliktschlichtung des DBH-Fachverbandes für Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik.

Thema der zweisprachig angelegten Konferenz wird in diesem Jahr, passend zu der aktuellen Situation in Deutschland, „Mediation in interkulturellen Konflikten / Restorative Justice in Intercultural Conflicts“ sein. Ein Schwerpunkt soll dabei auch auf praktischen Fragen bei der Mediation im Zusammenhang mit Migration und Flüchtlingen liegen.

Das Tagungsprogramm setzt sich aus unterschiedlichen Blöcken zusammen: Schwerpunktvorträge zu wichtigen Themenbereichen, eine moderierte Podiumsdiskussion sowie ein interaktives Format, das Fragen und Interventionen aus dem Publikum aufgreifen soll. Ein Vortrag von Susanne Bourgeois beschäftigt sich mit dem Thema „Wieviel ´Kultur´ steckt in ´interkulturellen´Konflikten? Erfahrungen aus supervisorischer Sicht.“

zum Programm Berlin-seminar-programme2

01.-02. Juni 2017 in Berlin

Weitere Informationen

zur Präsentation von Susanne Bourgeois

 

 

Kunst für terre des hommes

Kölner Künstlerinnen und Künstler stiften ihre Arbeiten zum 50. Geburtstag von terre des hommes (tdh)

Im Rahmen der „Kunstroute Ehrenfeld 2017“
werden die Kunstwerke am Sonntag, 7.5.2017, in der Zeit von 11 – 19 Uhr im Atelier Colonia, Körnerstr. 37, ausgestellt und verkauft.

Um 13.30 Uhr begrüßen wir den Kabarettisten Jürgen Becker. Das musikalische Programm gestaltet die Gruppe „toi et moi“.

Der Reinerlös der Verkaufsausstellung geht in das Projekt „El Caracol“, ein Kinderschutzzentrum in Mexiko City

Überblick über die gespendeten Kunstwerke

Studientag zum Thema „Umgang mit Heterogenität“

Am 15.02.2017 findet an der Berufsbildenden Theodor-Simon-Schule in Bitburg eine Fortbildungsveranstaltung zum Thema „Umgang mit Heterogenität“ statt. In sechs parallelen Workshops werden dort Ansätze für einen erfolgreichen Umgang mit Verschiedenheit und Heterogenität im Schulalltag aufgezeigt. Einer der Workshops wird von Susanne Bourgeois geleitet zum Thema

„Wenn Schüler unterschiedlicher Kulturen zusammenkommen: Ansatzpunkte für eine gelungene Beziehungsarbeit“.

Die weiteren Workshops beschäftigen sich mit den Themen

„Wege zu alltagstauglichen Methoden der Individualisierung und Differenzierung im Unterricht (Wolfgang Mattes),

„Schwierig sind die, mit denen der Umgang „schwierig“ ist. Zum lösungsfokussierten Umgang mit Kindern und Jugendlichen, die einem den Kontakt schwer machen (Dr. Thomas Hegemann),

„Differenzierender Unterricht und einheitliche Prüfungsaufgaben: Wege aus dem Dilemma (Petra Spanjers),

„Tablets im Unterricht: Möglichkeiten der individualisierten und differenzierten Lernzeitgestaltung (Markus Neubauer),

„Jedem gerecht werden?! Individuelle Leistungsmessung und Leistungsbewertung im differenzierenden Unterricht“ (NN)

Anmeldung bis 13. Januar 2017

Flyer_Studientag

neu erschienen: Zusammenstellung systemischer Methoden

Zum 15-jährigen Bestehen der Fachgruppe Systemische Supervision, Coaching und Organisationsentwicklung in der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie erschien eine Zusammenstellung von unterschiedlichen Artikeln zum Themenfeld

„Systemisch gedacht und systemisch gemacht: Supervision, Coaching und Organisationsentwicklung. Bewährte systemische Methoden und Hinweise zu systemischer Führung“.

Diese Zusammenstellung enthält auch einen Aufsatz von Susanne Bourgeois zum Thema: „Bewusst mit Vielfalt umgehen. Führen mit interkultureller Kompetenz.“ (S. 37 – 40)

Link zum E-Book

SupervisorInnen in Witschaftunternehmen

Wir wollen da rein! Wollen wir da rein?

kölner supervisionsabende nr. 26

Der Bedarf ist groß und dennoch tun sich viele SupervisorInnen schwer, ihre Beratungsleistungen in Wirtschaftsunternehmen zu platzieren. Grund genug, sich einmal mit den Hürden zu beschäftigen, die bei einer Tätigkeit in diesen Unternehmen zu überspringen sind.  Welche Einstellungen, welches Auftreten, welche Kenntnisse, welche Sprache sind gefordert, um anschlußfähig zu sein an eine Kultur, die stark von Leistung, Erfolg und Konkurrenz geprägt ist?

Impulse gibt Paul Fortmeier, langjähriger Berater in Wirtschaftsunternehmen, Supervisor (DGSv) und Trainer (DGG0), Geschäftsführer der DGSv

am 10. November 2016, 19 – 22 Uhr

in der Caritas-Akademie, Werthmannstr. 1a, Köln-Hohenlind

Anmeldung per Überweisung von 35,- Euro (Eintritt inkl. Imbiss) auf das Konto von Herbert Hirsch (IBAN DE03 3705 0198 1931 8875 72). Abendkasse 40,- Euro.

Fachtagung „Bürgerschaftliches Engagement von und mit Flüchtlingen“

Chancen und Herausforderungen für Soziale Arbeit

Die Fachtagung wird von der Fakultät für angewandte Sozialwissenschaften der TH Köln in Kooperation mit dem Kölner Flüchtlingsrat organisiert.

Im Zusammenhang mit der Zuwanderung geflüchteter Menschen und Fragen gesellschaftlicher Teilhabemöglichkeiten spielt bürgerschaftliches Engagement eine zentrale Rolle. Eine umfassende Begleitung und Unterstützung der neu angekommenen Menschen wäre ohne die vielen freiwillig Engagierten kaum möglich. Auch die geflüchteten Menschen selbst engagieren sich sozial und politisch in vielfältiger Weise und gestalten gesellschaftliche Entwicklungen mit.

Fachkräfte der Sozialen Arbeit sind entscheidende Schlüsselpersonen, wenn es um die Koordination, Begleitung und Weiterbildung von freiwillig Engagierten geht. Im Feld der Flüchtlingssozialarbeit sind sie derzeit allerdings selbst teilweise unter schwierigen Bedingungen tätig und besonders gefordert, ihre eigene Position zu klären.

Die Tagung soll vor diesem Hintergrund die Schnittstellen von bürgerschaftlichem Engagement und professioneller Sozialer Arbeit fokussieren. Um die damit verbundenen Themen perspektivenreich zu diskutieren, sind Akteur*innen der Zivilgesellschaft, Fachkräfte der Sozialen Arbeit, Wissenschaftler*innen sowie Verantwortliche aus Verwaltung, Wirtschaft, Verbänden, Medien und Politik  zu einer Tagung an der Technischen Hochschule Köln  eingeladen. Die Teilnahme an der Tagung ist kostenfrei.

Wann: 10. November 2016, 09.00 – 18.00h

Wo: Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften, TH Köln, Campus Südstadt, Ubierring 48, 50678 Köln

Weitere Informationen zur Tagung unter diesem Link

Führen mit interkultureller Kompetenz

Die Deutsche Gesellschaft für systemische Therapie, Beratung und Familientherapie DGSF hat zum 15-jährigen Bestehen der Fachgruppe Supervision – Coaching – Organisationsentwicklung“  ein E-Book zu bewährten systemischen Methoden und systemischer Führung zusammengestellt:

Systemisch gedacht und systemisch gemacht:
Supervision, Coaching und Organisationsentwicklung
Die Sammlung  zeigt ein breites Spektrum gelungener Beispiele aus der Praxis systemischer Supervision, Coaching und Organisationsentwicklung und widmet sich insbesondere der Frage, ob es möglich ist, systemisch(er) zu führen. Dabei werden nicht nur „tools“ beschrieben, auch Werte und Haltungen des systemischen Arbeitens werden reflektiert.
Der Artikel „Bewusst mit Vielfalt umgehen – Führen mit interkultureller Kompetenz“ von Susanne Bourgeois (S. 37 – 41) benennt konkrete Beispiele aus der Praxis, die zeigen,  mit welchen Themen und Aufgaben  Führungskräfte interkulturell zusammengesetzter Teams gefordert sind.